

24. Mai 2011
Nach dem neuesten Stand der Technik muss ein Schwarzer Strahler
verwendet werden, um Strahlungsthermometer und
Thermographiegeräte mit Temperaturbereichen innerhalb
von 20 °C bis 350 °C zu kalibrieren.
Ein idealer Schwarzer Strahler sendet in einem definierten
Wellenlängenbereich Strahlung aus, die nur von seiner Temperatur
abhängt. Sein Emissionsgrad ist 1 (Plancksches Strahlungsgesetz).
Eine Oberfläche, die solch einem Strahler sehr nahe kommt,
ist eine Öffnung in einem Hohlraum, dessen innere Oberfläche
geschwärzt und gleichmäßig temperiert ist.
Wenn die Öffnung im Vergleich zur Größe des Hohlraums sehr klein ist,
strahlt sie praktisch wie ein „Schwarzer Strahler“. Der Emissionsgrad ist
nur wenig kleiner als 1. Diese Bedingung wird durch einen Zylinder
(Rohr mit einem Boden) erfüllt, wenn das Verhältnis von Länge zu
Durchmesser groß ist. Deshalb ist die Öffnung des Zylinders hervorragend
geeignet, um Strahlungsthermometer und Thermografiegeräte zu kalibrieren.
Der universelle Schwarze Flüssigkeitsstrahler ME30 erfüllt alle Bedingungen für die Justierung und Kalibrierung von Strahlungsthermometern nach den VDI/VDE-Richtlinien 3511, Temperaturmessung in der Industrie, Strahlungsthermometrie Teil 4 und Kalibrierung von Strahlungsthermometern Teil 4.4.
Besondere Merkmale:
• Emissionsgrad: 0,9994 ± 0,0002
• Apertur: 60 mm
• Tragbar, Gewicht: 20 kg
• Ausgezeichnete Temperaturhomogenität
• Präzisionsregler mit Programmgeber
• Hohe Stabilität, geringe Regelschwankungen
• Kurze Einstellzeit: ca. 1 h für einen Temperaturwert
zur Kalibrierung von Strahlungsthermometern und Thermografiegeräten im Temperaturbereich von -20 °C...
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Letzte Änderung: 13.03.2013